{"id":4640,"date":"2019-10-07T14:49:28","date_gmt":"2019-10-07T14:49:28","guid":{"rendered":"http:\/\/zieltext.ch.mc18l2903.dnh.net\/fuer-die-umwelt-uebersetzen-ein-nachhaltiger-unterschied\/"},"modified":"2019-10-07T14:49:28","modified_gmt":"2019-10-07T14:49:28","slug":"fuer-die-umwelt-uebersetzen-ein-nachhaltiger-unterschied","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zieltext.ch\/fr\/fuer-die-umwelt-uebersetzen-ein-nachhaltiger-unterschied\/","title":{"rendered":"F\u00fcr die Umwelt \u00fcbersetzen: Ein nachhaltiger Unterschied"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\">[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Engl\u00e4nderInnen nennen es <strong>sustainability, sostenibilit\u00e0<\/strong> die ItalienerInnen. Die SpanierInnen sagen <strong>sostenibilidad<\/strong> und die PortugiesInnen <strong>sustentabilidade<\/strong>. Und Franz\u00f6sinnen und Franzosen? Sie w\u00fcrden bei durabilit\u00e9 stutzen und <strong>d\u00e9veloppement durable<\/strong> vorziehen. <strong>Nachhaltigkeit<\/strong> immer und <strong>in jeder Sprache verst\u00e4ndlich zu machen<\/strong> \u2013 das ist unser Spezialgebiet.<\/p>\n<h2><strong>Der grosse kleine Unterschied<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Worte kreieren Wirklichkeit.<\/strong> Auch beim Thema Nachhaltigkeit spielt die Wortwahl eine nicht zu untersch\u00e4tzende Rolle:<\/p>\n<p>Wie <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/wirtschaft\/atomkraft-oder-kernkraft-der-kampf-um-die-woerter-1970642.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Manfred K\u00f6hler in der FAZ<\/a> ausf\u00fchrt, sind <strong>Atomkraft<\/strong> und <strong>Kernenergie<\/strong> zwar de facto dasselbe, dennoch werden die beiden Begriffe unterschiedlich rezipiert: \u201eAtomkraft\u201c ist negativ, \u201eKernenergie\u201c positiv konnotiert.<\/p>\n<p>Warum dem so ist?<\/p>\n<p><em>\u201eEs hat sich eben eingeb\u00fcrgert, dass die Gegner dieser Form der Energieerzeugung von Atomenergie sprechen, <\/em><em>deren Bef\u00fcrworter aber von Kernenergie. Vielleicht, weil die einen die N\u00e4he des Begriffs zu dem der <\/em><em>Atombombe unbedingt wollen, die anderen gerade eben nicht. Ein unbesetzter Begriff f\u00fcr diese Art von <\/em><em>Anlagen ist jedenfalls nicht zu finden. Es scheint, dass der Begriff der Atomkraft \u00e4lter ist \u2013 der der Kernkraft <\/em><em>aber ein bisschen korrekter.\u201c<\/em><br \/>\n\u00c4hnliches l\u00e4sst sich in der <strong>Klimadebatte<\/strong> beobachten: Das Wort <strong>\u201eKlimawandel\u201c<\/strong> l\u00f6st in der Regel noch keine negativen Gef\u00fchle aus, der die Tatsachen zutreffender beschreibende Begriff <strong>\u201eKlimakatastrophe\u201c<\/strong> hingegen sehr wohl, da er uns unmittelbar an Naturkatastrophen wie Tsunamis oder verheerende D\u00fcrren erinnert. Letzterer wurde von der <strong>Gesellschaft f\u00fcr deutsche Sprache<\/strong> \u00fcbrigens zum <a href=\"https:\/\/gfds.de\/wort-des-jahres-2007-klimakatastrophe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wort des Jahres 2007<\/a> gew\u00e4hlt. Er kennzeichne \u201epr\u00e4gnant die bedrohliche Entwicklung, die der Klimawandel nimmt\u201c.\u00a0<strong>Worte sind mehr als die Summe ihrer Buchstaben<\/strong> \u2013 ein Begriff kann f\u00fcr unterschiedliche <strong>Denkweisen, politische Einstellungen<\/strong> und <strong>Weltanschauungen<\/strong> stehen. Ein guter Grund, sie mit Bedacht zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<h2><strong>Nachhaltig verstanden werden<\/strong><\/h2>\n<p>Wenn Sie f\u00fcnf verschiedene Personen auffordern, eine kurze Produktbeschreibung zu verfassen, erhalten Sie f\u00fcnf grundverschiedene Entw\u00fcrfe, manche mehr, andere weniger verst\u00e4ndlich. Wer mit dem Produkt oder dem Thema besser vertraut ist, dem gelingen auch die <strong>besseren Texte.<\/strong><\/p>\n<p>Nicht anders verh\u00e4lt es sich mit \u00dcbersetzerInnen. Sie sollten das <strong>Fachgebiet<\/strong>, in dem sie \u00fcbersetzen, in- und auswendig kennen \u2013 so wie wir das Thema Nachhaltigkeit.<\/p>\n<h2>Die Umwelt liegt uns am Herzen<\/h2>\n<p>Warum uns das Thema Nachhaltigkeit so sehr besch\u00e4ftigt? Weil wir uns w\u00fcnschen, dass es auch in <strong>Zukunft noch eine Zukunft<\/strong> gibt, in der unsere Kinder ein gutes Leben f\u00fchren k\u00f6nnen. Deshalb pflegen wir einen m\u00f6glichst <strong>umweltvertr\u00e4glichen Lebensstil:<\/strong><\/p>\n<p>Wir verzichten aufs Fliegen, Fleisch und ein eigenes Auto. Wir beanspruchen wenig Wohnraum. Wenn wir reisen, hinterlassen wir einen m\u00f6glichst kleinen \u00f6kologischen Fussabdruck (Nathalie Szabo kennt die besten Tipps und Tricks f\u00fcr biologisch abbaubare Duschmittel oder Wasseraufbereitungstabletten und faltbare Mehrwegflaschen f\u00fcr Leitungs- statt abgepacktes Wasser). Wir kaufen regional, saisonal und bio. Wir fordern unsere Versicherer auf, in nachhaltige Fonds zu investieren. Wir w\u00e4hlen gr\u00fcn.<\/p>\n<p>Und <strong>wir klicken f\u00fcrs Klima<\/strong>. Mit jedem Buchstaben, den wir f\u00fcr unsere \u00dcbersetzungen anschlagen, kompensieren wir <strong>1 Gramm CO<sub>2 <\/sub><\/strong>\u00fcber ein wirkungsvolles Klimaschutzprojekt von <a href=\"https:\/\/www.carbon-connect.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Carbon Connect<\/a>.<\/p>\n<h2>Plastikfluss und Angst vor Gem\u00fcse: Darum setzen wir uns f\u00fcr Nachhaltigkeit ein<\/h2>\n<p>Sie sehen: Wir sind keine <strong>Greenwasher<\/strong>. Die Auswirkungen unserer Gesellschaft auf die Umwelt besch\u00e4ftigen uns schon seit Jahrzehnten \u2013 lange bevor der Begriff \u201enachhaltig\u201c seine heutige Popularit\u00e4t erhielt. Dabei hatte jede von uns einen ganz pers\u00f6nlichen Ausl\u00f6ser, der daf\u00fcr sorgte, nachhaltiger handeln und leben zu wollen:<\/p>\n<p>F\u00fcr <strong>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Susanne Steinegger<\/strong> markierte eine Reise in die Karibik Anfang der Neunzigerjahre den Beginn ihrer Auseinandersetzung mit \u201egr\u00fcnen\u201c Themen:<br \/>\n<em>\u201eAuf einem Ausflug ins Hinterland dann das unsanfte Aufschlagen auf dem Boden der Realit\u00e4t: hinter den <\/em><em>malerischen H\u00e4uschen ein Flussbett voller Unrat. PET-Flaschen, Blechdosen, kaputte Autoreifen, daraus ein <\/em><em>d\u00fcnnes Rinnsal schmutzigen Wassers. Lebten denn die Menschen nicht im Einklang mit der Natur? War der <\/em><em>Fluss nicht die Quelle des Lebens? Versorgte er sie nicht mit Wasser und diente er nicht als Transportmittel, <\/em><em>um mit Booten vom einen Ort zum anderen zu gelangen? So naiv-romantisch glaubte ich auch, dass der Fluss <\/em><em>als nat\u00fcrliche Entsorgungsanlage f\u00fcr biologisch abbaubare Abf\u00e4lle gedient hatte, die in dem Moment aufh\u00f6rte <\/em><em>zu funktionieren, als das Plastik seinen Einzug hielt. Naiv oder nicht: Ganz offensichtlich fehlten das <\/em><em>Know-how und die Mittel, Plastik und andere Abf\u00e4lle fachgerecht zu entsorgen. Den Anblick des zugem\u00fcllten <\/em><em>Flussbetts habe ich bis heute nicht vergessen.\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>Projektleiterin Selma Bachmann<\/strong> erlebte als kleines M\u00e4dchen die Auswirkungen von Tschernobyl und versucht seitdem, m\u00f6glichst ressourcenschonend zu leben:<\/p>\n<p><em>\u201eNach Tschernobyl durften wir pl\u00f6tzlich nichts mehr essen, was oberirdisch wuchs: Salat, Spinat, Kohl. Nur, <\/em><em>mit Kartoffeln und Karotten kann das Essen ganz sch\u00f6n eint\u00f6nig werden &#8230; Im Ernst: Ich werde den Supergau <\/em><em>von Tschernobyl nie vergessen. Ich erinnere mich, wie das Gem\u00fcse auf den Feldern geerntet und danach direkt <\/em><em>entsorgt wurde, weil man es wegen der Strahlenverseuchung nicht mehr essen durfte. Dieses Ereignis mit <\/em><em>seinen weit reichenden Folgen hat sich unausl\u00f6schlich in mein Ged\u00e4chtnis eingebrannt. Ich renne zum Beispiel <\/em><em>st\u00e4ndig rum und l\u00f6sche Lichter. Ich versuche, m\u00f6glichst wenig Energie zu verschwenden.\u201c<\/em><\/p>\n<h2>Nachhaltige \u00dcbersetzungen f\u00fcr Ihren Unternehmenserfolg<\/h2>\n<p>Unser \u00dcbersetzungsteam besteht aus SpezialistInnen f\u00fcr <strong>erneuerbare Energien, umweltgerechtes <\/strong><strong>Bauen und Wohnen, Natur- und Klimaschutz, soziale Verantwortung<\/strong> und<strong> innovative <\/strong><strong>Technologien.<\/strong> Wenn wir Nachhaltigkeitsberichte oder Umweltvertr\u00e4glichkeitspr\u00fcfungen \u00fcbersetzen, tun wir das aus dem Blickwinkel der ExpertInnen \u2013 sowohl in <strong>linguistischer<\/strong> als auch <strong>inhaltlicher<\/strong> Hinsicht.<\/p>\n<p>Wir vermitteln <strong>komplexe Zusammenh\u00e4nge in anderen Sprachen<\/strong> klar und verst\u00e4ndlich, indem wir je nach <strong>Absicht und Zielpublikum<\/strong> die richtigen W\u00f6rter nuanciert und treffsicher einsetzen. \u00dcbrigens fertigen wir nicht nur unsere \u00dcbersetzungen nach dem <a href=\"\/dienstleistungen\/\" rel=\"noopener noreferrer\">Vier-Augen-Prinzip<\/a>, sondern unterziehen auch Ihren <strong>deutschen Originaltext<\/strong> einer <strong>kritischen Pr\u00fcfung<\/strong>.<\/p>\n<p>Warum sich ein <em>textvergleichendes Lektorat<\/em> in jedem Fall f\u00fcr Sie lohnt, erfahren Sie in unserem n\u00e4chsten Beitrag.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Engl\u00e4nderInnen nennen es sustainability, sostenibilit\u00e0 die ItalienerInnen. 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